Masterarbeiten

An der Abteilung sind stets Masterarbeiten zu vergeben, Anfragen können jederzeit an Prof. Mast gerichtet werden.

Aktuelle Angebote für Masterarbeiten:

 

Augenbewegungen im mentalen Zeitraum

Der Mensch hat die Tendenz, ordinale Information räumlich entlang einer mentalen Linie zu repräsentieren. Dies gilt auch für zeitliche Ereignisse: Wir assoziieren Dinge aus der Vergangenheit eher mit links, und Dinge aus der Zukunft eher mit rechts. Diese räumlichen Bezüge werden zum Beispiel durch unsere Augen ausgedrückt. In früheren Studien konnten wir zeigen, dass man eher nach links schaut, wenn man an die Vergangenheit denkt, und nach rechts, wenn man an die Zukunft denkt. Offen bleibt, welche Rolle diese Augenbewegungen spielen: Sind sie funktionell für unser Denken oder nur ein Epiphänomen? In dieser Masterarbeit soll diese Frage geklärt werden, indem Augenbewegungen während des zeitlichen Denkens mittels einer visuellen Aufgabe manipuliert werden.

Kontakt: matthias.hartmann@psy.unibe.ch

Sprache und Motorik

Unser motorisches System trägt zum Sprachverständnis bei: Wenn wir das Wort „greifen“ hören, wird das motorische Handareal im Gehirn aktiviert, oder Sätze wie „die Schublade öffnen“ können wir schneller verarbeiten, wenn wir dazu eine Armbewegung zu uns hin durchführen. Solche Interaktionseffekte zwischen Motorik uns Sprache sollen in dieser Masterarbeit weiter untersucht werden. Im Vordergrund steht dabei die Frage, ob die motorische Komponente wichtig ist für das Sprachverständnis, was vom „embodied cogniton“-Ansatz behauptet wird. Diese Fragestellung kann auf der Ebene von motorischen Handbewegungen, oder auch auf der Ebene der Artikulation (Zunge und Lippenbewegungen) angegangen werden.

Kontakt: matthias.hartmann@psy.unibe.ch

Creating a virtual world: a study with 4-6 year-olds children
We live in a society were we spend a considerable amount of time engaged in fictional media, such as books, movies, and video games. Importantly, the distinction between real and fictional worlds is porous (e.g., Hopkins & Skolnick Weisberg, 2016) thus allowing children to learn new knowledge from fictional material and at the same time to distinguish reality from fantasy. In this project we investigate how the creation of a new fictional world happens in 4-6 year-olds by focusing on the fantasy-reality distinction and individual differences in fantasy. Children will be presented with a story in an immersive virtual reality environment. One group will be able to generate aspects of the story (how the story moves-on) and the other group not (passive condition). Children will subsequently operate two fantasy-reality distinction tasks. Differences in fantasy orientation will be assessed. Some important questions that we aim to answer are: How do different aspects of the story affect which parts of the fictional world are judged as real vs. fantasy? What is the role of active vs. passive world creation for the reality-fantasy distinction and immersion levels? In the active condition: do children import real-world knowledge or fantasy aspects? Do individual differences in fantasy (trait) influence the experience and creation of a virtual world? This project has educational and entertaining implications.
  If you are interested, please contact Corinna Martarelli.

Role of generalization in the possible-impossible distinction
How do we define what can or cannot happen in the world? Are there age differences in the processing of possibility? Studies show a strict dichotomy in children’s responses, for example Shtulman and Carey (2007) found that 4 to 7 year-olds consider improbable events (such as finding an alligator under the bed) as impossible. In this project we aim to investigate the formation of the possible, improbable and impossible categories and especially the role of generalization mechanisms in category formation. We expect that likely cues such as “finding a cat under the bed” help children to consider “finding an alligator under the bed” as a possible event rather than an impossible event. Age differences are expected.
If you are interested, please contact Corinna Martarelli.

Soziale Netzwerke und Glaubwürdigkeit
Untersuchung, ob sich Einschätzungen der Glaubwürdigkeit basierend auf Facebookprofilen von Einschätzungen basierend auf LinkedIn oder Xing unterscheiden.
Bei Interesse kannst du dich gern an David Weibel wenden.

Die Vermessung der Fantasie
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Imagination, Fantasie und Kreativität. Bei Interesse kannst du dich gern an David Weibel wenden.

Aphasie und Gestik

Liebe Masterstudierende

Wir vergeben eine Masterarbeit auf unserem Projekt zu Aphasie und Gestik (Schweizer Nationalfond
Studie). Das Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen Sprache und Gestik bei
Schlaganfallpatienten mit Aphasie zu untersuchen.
Wir bieten:
       ▪ Interessante Einblicke in die klinische neuropsychologische Forschung (Erhebung und Auswertung von eye-tracking Daten)
       ▪ Mitarbeit im Team (inkl. Austausch an interdisziplinären Labmeetings)
       ▪ Arbeitsplatz in unserem Forschungslabor
Anforderungen:
       ▪ Psychologie-Student/In im Masterstudium, von Vorteil mit Hauptmodul Neuropsychologie (APN) und/oder Kognitionspsychologie (KWM)
       ▪ Interesse an empirischem Arbeiten
       ▪ Genaue und exakte Arbeitsweise
Zeitraum:
       ▪ nach Vereinbarung

Für Fragen oder weitere Informationen meldet euch bitte bei Basil Preisig.
Beste Grüsse
Basil Preisig, PhD
Departments of Neurology and Clinical Research
Perception and Eye Movement Laboratory
http://www.eyelab.dkf.unibe.ch/